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Erstmal der Hintergrund:
Wie schon bemerkt wurde, war an dem Geburtstag von unserem geliebten Florian und Marc eine ziemliche Orgie veranstaltet worden. Macht ja auch Spaß. Andere haben Spaß am Prügeln; wir haben Spaß am “Liebe” zeigen. Jeder hatte mal mit jedem etwas am stecken (oder in jedem etwas am stecken) und die nicht Twitterer gucken schockiert dabei zu. Fanden es nun aber doch nicht zu abwegig und machten zum Teil mit. Man denke an Melle…
Worauf ich hinaus will ist einfach die von außen immer wiederkehrende Schockiertheit darüber wie wir bei Twitter leben. Ich bekomme es ohne Ausnahme von jedem meiner Familie dauernd mit nen schönen sarkastischen Ton vor die Nase gehalten “Wie toll wir sind”! Ernsthaft: Ich finde uns toll! Aber diese Tonlage kann man ja nicht wirklich ernstnehmen.
Abgesehen davon, haben die meisten einfach auch nie einen Blick in Twitter gewagt oder sich mal mit unserem “Reallifeserver” beschäftigt. Wie sollten sie dann auch verstehen? Das wir anders sind. Das wir bei Twitter echte Freunde haben. Das wir uns mit unseren echten Freunden bei Twitter treffen. Das wir bei den Treffen gerne unseren Spaß haben und es uns so ziemlich egal ist, was die anderen davon denken. Provozieren tun wir auch irgendwo gerne! Je mehr die Leute uns von außen her klar machen, das für sie Twitter nichts ist, als Dummes hin und her schicken von Nachrichten, desto mehr zieht mich Twitter in seinen Bann. Desto mehr Zeit möchte ich darin verbringen und diese mit euch teilen. Man könnte es als Sucht verstehen. Wenn man denn so will. Aber eine Sucht die man nicht bekämpfen möchte.
Genauso bekam ich von meiner Mutter an den Kopf geworfen als der Kevin, der Jens und der Florian bei mir zuhause mal waren, mit was für “KOMISCHEN” Leuten ich den in die Stadt gehen würde! Ich wurde richtig sauer auf Sie. Ich versuchte ihr ausdrücklich zu verstehen zu geben, dass dies keine komischen” Leute sind wie sie so schön sagte, sondern meine Freunde! Das die Drei genauso seien wie sie und ich: nämlich Menschen und das sie nur dank einem Blick nicht ihre Persönlichkeit kennen kann! Ich wurde richtig wütend! Wie kann man Leute, die scheinbar die Freunde der eigenen Tochter sind so vergraueln und zu nichte machen? Ich finde es grenzt schon fast an Menschendiskreminierung! Man sollte sie verhaften! Aber das ist mein Problem, das sie nicht ganz der Norm entspricht. (Nett ausgedrückt)
Nur Menschen die sich selber bei Twitter angemeldet haben, können dies verstehen. Was Twitter einem gibt. Zuflucht, Zuneigung, für einige sogar eine Art Zuhause!
Liebe nicht-Twitterer, beschwert euch nicht das wir immer unsere Handy´s und Laptop´s dabei haben um Online gehen zu können und das wir selbst in richtiger Gesellschaft das Handy zücken. Es bringt uns Befriedigung, es macht uns glücklich, es lässt uns sagen was wir wirklich denken!
LG de Jeina